Tigerkärpflinge
Seit den letzten Herbstferien hat die Klasse 7c eine Gruppe Tigerkärpflinge (Limia islai), kleine bunte Fische, die ursprünglich aus Haiti stammen. Einige von ihnen sind sogar erst während ihrer Zeit an unserer Schule geschlüpft.
Doch warum leben die Tigerkämpflinge überhaupt in der 7c? Diese Fischart ist vom Aussterben bedroht. Um sie zu schützen, wird ihre Art in speziellen Projekten vermehrt und sorgfältig beobachtet. Die Tiere in der 7c sind Teil eines solchen Schutzprogramms. Sobald sie kräftig genug sind, sollen sie nach Haiti zurückgebracht werden.
Für die Pflege der seltenen Fische trägt die Klasse die Verantwortung. Während der Schulzeit übernehmen die Schülerinnen und Schüler selbst das Füttern (montags, mittwochs und freitags). So lernen sie viel über Artenschutz und Verantwortung.
In den Ferien springt dann Herr Niemeier ein. Er besucht die Schule regelmäßig, um nach den kleinen Fischen zu sehen und sicherzustellen, dass es ihnen gut geht.
Die Tigerkämpflinge sind also nicht nur spannende Besucher, sondern auch ein wichtiges Projekt für die ganze Klasse und ein Beitrag dazu, eine bedrohte Art zu retten.
Stabschrecken
In der 7d sind vor drei Monaten drei neue Stabschrecken eingezogen. Schon früher gab es Stabschrecken in der Klasse. Herr Himbert hat drei Tiere in die Klasse gebracht, damit die 7d die Möglichkeit hat, sich um die besonderen Insekten zu kümmern.
Die Klasse soll lernen, Verantwortung zu übernehmen. Und das gelingt am besten, wenn man sich um ein echtes Lebewesen kümmern muss. Stabschrecken sind dafür ideal, sie sind zwar pflegeleicht, brauchen aber trotzdem regelmäßige Aufmerksamkeit. Die Tiere sind sehr empfindlich, das heißt, dass sie sich dementsprechend leicht etwas brechen könnten.
Gefüttert werden sie nur etwa ein bis zweimal im Monat. Dafür gibt man ihnen einen frischen Ast mit Blättern vom Brombeerbusch ins Terrarium. Viel wichtiger ist jedoch die tägliche Pflege: Einmal am Tag werden die Stabschrecken vorsichtig mit Wasser besprüht, damit sie genug Feuchtigkeit haben.
Marta, Selma





